... Fußabdrücke am anderen Ende dieser Welt hinterlassen....
Samstag, 26. November 2011
Western Australia: Kurztrip und hunderte Kilometer.. einfach unfassbar schoen!
Nach unserem ersten Tag ging es mit dem Auto weiter nach Albany. Mechthild ist eine uneimliche Fruehaufsteherin und ich beneide sie, dass ich mich erstmal quaelen muss die Augen richtig zu oeffnen. Die Sonne scheint schon durch das Fenster hinein und trotz dass die Uhr erst 7 Uhr zeigt, freue ich mich so sehr auf den Tag, dass ich auf einmal hell wach bin.
Auf dem Weg nach Albany durchkreuzen wir die unfassbar schoene Landschaft Australiens. Es ist nicht in Worte zu fassen, wie sich die Landschaft innerhalb von ein paar hundert Kilometern ganz ploetzlich zu veraendern scheint. Man kommt aus dem Schwaermen gar nicht mehr heraus.
Wir unterhalten uns prima und wir muessen nicht nur ueber unsere Geschichten lachen, sondern auch dass wir ganz unbemerkt immer wieder zwischen Deutsch und Englisch hin- und her springen. "How confusing..." :D Und so lassen wir fast unbemerkt hunderte Kilometer hinter uns.
Es ist schwer fuer mich die ganzen tollen Ereignisse und traumhaften Plaetze of Western Australia in Worte zu fassen... nicht ohne Grund fielen wir nach den ganzen wunderschoenen Eindruecken jeden Abend nach einem leckeren Essen und einem guten Glas Rotwein tot ins Bett. Heute ist es genauso, deswegen lasse ich heute mal Bilder der letzten Tage und keine Worte sprechen.
Zur Zeit sitze ich, nachdem Fred eine leckere Pizza selbst gemacht hat, an seinem PC, da mein Internet mal wieder spinnt. Papa versucht mir grad zu helfen.
Unbelievable how amazing Australia is and the trip even started a few days ago. I LOVE IT!
Auf dem Weg nach Albany durchkreuzen wir die unfassbar schoene Landschaft Australiens. Es ist nicht in Worte zu fassen, wie sich die Landschaft innerhalb von ein paar hundert Kilometern ganz ploetzlich zu veraendern scheint. Man kommt aus dem Schwaermen gar nicht mehr heraus.
Wir unterhalten uns prima und wir muessen nicht nur ueber unsere Geschichten lachen, sondern auch dass wir ganz unbemerkt immer wieder zwischen Deutsch und Englisch hin- und her springen. "How confusing..." :D Und so lassen wir fast unbemerkt hunderte Kilometer hinter uns.
Es ist schwer fuer mich die ganzen tollen Ereignisse und traumhaften Plaetze of Western Australia in Worte zu fassen... nicht ohne Grund fielen wir nach den ganzen wunderschoenen Eindruecken jeden Abend nach einem leckeren Essen und einem guten Glas Rotwein tot ins Bett. Heute ist es genauso, deswegen lasse ich heute mal Bilder der letzten Tage und keine Worte sprechen.
Zur Zeit sitze ich, nachdem Fred eine leckere Pizza selbst gemacht hat, an seinem PC, da mein Internet mal wieder spinnt. Papa versucht mir grad zu helfen.
Unbelievable how amazing Australia is and the trip even started a few days ago. I LOVE IT!
Mittwoch, 23. November 2011
Western Australia: Tag 1
Nachdem ich heute Nacht das erste Mal wie ein Baby geschlafen habe, ging es nach einem schnellen Frühstück schon los. Mechthild hatte viel vor und deshalb hieß es sich sputen und so schnell wie möglich ins Auto kommen. 3 Stunden Fahrt durch Trockenheit und australisches Flachland lagen vor uns in „The „South West Corner“.
Bei einem kleine Zwischenstop am Highway lerne ich das erste Mal die unfassbar nervigen australischen Fliegen kennen, die setzen sich wirklich überall hin. Da sind die paar bei uns auf dem Hof wirklich ein Witz gegen. Da isst selbst Mechthild als Vegetarierin wohl einiges an Fleisch ungewollt mal mit. :D
In Busselton angekommen gönnen wir uns erstmal einen Mittagssnack am Strand. Endlich bin ich am Meer, die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite. Danach haben wir schnell unser Gepäck ins Zimmer gebracht und sind danach sofort weiter.
Am Cape Naturalist Lighthouse angekommen sollen wir 12 AUS$ zahlen und entscheiden uns weiter zu ziehen. So toll ist ein weißer Leuchtturm nun auch wieder nicht und das Meer kann man ja schließlich noch von woanders sehen.
Weiter ging es zu den Sugarloaf Rocks und Canal Rocks, bei denen man richtig ins Schwärmen kommen kann. Leider fehlen überall die für die Westküste so bekannten riesengroßen Wellen, aber wunderschön ist es trotzdem. Kristallklares Wasser und strahlender Sonnenschein, was will man mehr? Es ist schön, dass es später Frühling in Australien ist, so sind die Hügel noch saftig grün und einiges blüht sogar noch.
In Yallingup strecke ich das erste Mal meine Füße ins Meer. Sand zwischen den Zehen und kühles Meerwasser auf der Haut, endlich kann der Urlaub richtig beginnen. Ich komme aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus.
Zuletzt machen wir noch Halt an der Cape Naturalist Winery, wo es den weltbesten Merlot geben soll. Gerade zu idyllisch erstrecken sich die Weinhänge und erinnern mich an die traumhafte schönen Weingüter in Frankreich.
Auf dem Hotelzimmer nun angekommen heißt es nun duschen und frisch machen. Danach werden wir entlang des Strandes nach einem schönes Restaurant suchen und den Abend bei einem leckeren australischen Weinchen ausklingen lassen.
Leider ist die Internetverbindung hier total schlecht, deswegen werde ich vielleicht später noch Fotos hochladen.
Australien :)
Nach meinem Einchecken am Changi Airport habe ich mich auf den Weg nach einem geeigneten Schlafplatz gemacht. Eigentlich wollte ich ja im Transit-Hotel fuer 6 Stunden unterkommen, aber da dort Bauarbeiten meiner naechtliche Ruhe gestoert haetten, hab ich dann doch lieber 2 Sessel zusammengeschoben und mir dort einige zwar unruhige aber immerhin doch ein paar Stunden Schlaf gegoennt. Immerhin hatte ich einen tollen Ausblick aufs Rollfeld.
Puenktlich um 9. 45 Uhr ging der Flieger nach Perth. Im Flieger waere ich fast erfroren so kalt war die Klimaanlage eingestellt... und zu allem Ueberfluss gab es dann Eis zum Nachtisch... als ob es nicht schon kalt genug gewesen waere. Da halfen selbst die 2 Decken und 2 dicken Kissen nicht. Nach 100 Seiten in meinem Buch und einer halben Stunde Doesen landet der Flieger um 14 Uhr Ortszeit in Perth.
Am Flughafen wurde mein Gepaeck erstmal von einem Drogenhund abgeschnueffelt. Seh ich aus wie ne Drogendealerin?:D Naja wenigstens durfte ich dann, nachdem der kleine Hund nichts erschnueffelt hatte, dann doch endlich australischen Boden betreten.
Herzlich wurde ich dort von Mechthild, Mamas Cousine, empfangen. Sie hatte ein Schild augedruckt aber rief sofort "Thea! You really do look like your Mum!" Naja wenigstens kennt sie meine Mama von damals als sie so alt war wie ich jetzt... :D Ich weiss die Klatsche hole ich mir spaeter ab Mama! ;)
Auf dem Weg zum Auto werde ich von der heissen australischen Sonne begruesst. Es sind fast 40 Grad, aber tausend mal angenehmer als die tropische Luft Singapurs.
In einem lustigen Chaos zwischen Englisch und Deutsch lernen wir uns etwas besser kennen. Es ist lustig wie sie zwischen den Sprachen unbemerkt hin- und her huepft. Wir verstehen und auf Anhieb gut und haben uns eine Menge zu erzaehlen.
Mechthild fuehrt mich direkt zu einem Park oberhalb des Citycenters von Perth, nd ich geniesse einen tollen Ausblick ueber den Fluss und die Stadt zwischen duftenden Eukalzptusbaeumen und zirpenden Grillen.
Nach einem kurzen und netten Besuch bei Mechthilds Tochter Linda, machen wir noch einen kleinen Abstecher zur Seaside und ich sehe und rieche das erste mal das Meer. URLAUB! Ich geniesse den Meereswind, der uns auf der Autofahrt ins Gesicht blaesst.
Am Bootssteg angekommen geniesse ich eine Kugel leckeres Brombeereis und schlendere plaudernd mit Mechthild ueber den Pier.Wenn das nur der Anfang ist weiss ich gar nicht wie ich meine Vorfreude auf morgen in Worte fassen soll.
Nach einer laengeren Autofahrt, die mir einen wunderschoenen Blick auf die untergehende Sonne am Strand entlang ermoeglicht, kommen wir bei Mechthilds und Freds zu Hause an. Es duftet nach Meer und Erholung. Auf dem Weg vom Auto zum Eingang sehe ich bunte Papageien auf den Strommaesten sitzen die lustig auf denn Kabeln hin-und her schaukeln.
Beim Abendessen lerne ich auch Mechthilds Fred besser kennen und fuehle mich auf Anhieb auch in der fremde recht wohl. Wir essen gemeinsam, Fred hat deutsches Gulasch gemacht, und trinken Weisswein.
Jetzt sitze ich bei Fred am Schreibtisch, da sie leider kein W-Lan haben . Daher gibt es Fotos leider erst spaeter. :)
Puenktlich um 9. 45 Uhr ging der Flieger nach Perth. Im Flieger waere ich fast erfroren so kalt war die Klimaanlage eingestellt... und zu allem Ueberfluss gab es dann Eis zum Nachtisch... als ob es nicht schon kalt genug gewesen waere. Da halfen selbst die 2 Decken und 2 dicken Kissen nicht. Nach 100 Seiten in meinem Buch und einer halben Stunde Doesen landet der Flieger um 14 Uhr Ortszeit in Perth.
Am Flughafen wurde mein Gepaeck erstmal von einem Drogenhund abgeschnueffelt. Seh ich aus wie ne Drogendealerin?:D Naja wenigstens durfte ich dann, nachdem der kleine Hund nichts erschnueffelt hatte, dann doch endlich australischen Boden betreten.
Herzlich wurde ich dort von Mechthild, Mamas Cousine, empfangen. Sie hatte ein Schild augedruckt aber rief sofort "Thea! You really do look like your Mum!" Naja wenigstens kennt sie meine Mama von damals als sie so alt war wie ich jetzt... :D Ich weiss die Klatsche hole ich mir spaeter ab Mama! ;)
Auf dem Weg zum Auto werde ich von der heissen australischen Sonne begruesst. Es sind fast 40 Grad, aber tausend mal angenehmer als die tropische Luft Singapurs.
In einem lustigen Chaos zwischen Englisch und Deutsch lernen wir uns etwas besser kennen. Es ist lustig wie sie zwischen den Sprachen unbemerkt hin- und her huepft. Wir verstehen und auf Anhieb gut und haben uns eine Menge zu erzaehlen.
Mechthild fuehrt mich direkt zu einem Park oberhalb des Citycenters von Perth, nd ich geniesse einen tollen Ausblick ueber den Fluss und die Stadt zwischen duftenden Eukalzptusbaeumen und zirpenden Grillen.
Nach einem kurzen und netten Besuch bei Mechthilds Tochter Linda, machen wir noch einen kleinen Abstecher zur Seaside und ich sehe und rieche das erste mal das Meer. URLAUB! Ich geniesse den Meereswind, der uns auf der Autofahrt ins Gesicht blaesst.
Am Bootssteg angekommen geniesse ich eine Kugel leckeres Brombeereis und schlendere plaudernd mit Mechthild ueber den Pier.Wenn das nur der Anfang ist weiss ich gar nicht wie ich meine Vorfreude auf morgen in Worte fassen soll.
Nach einer laengeren Autofahrt, die mir einen wunderschoenen Blick auf die untergehende Sonne am Strand entlang ermoeglicht, kommen wir bei Mechthilds und Freds zu Hause an. Es duftet nach Meer und Erholung. Auf dem Weg vom Auto zum Eingang sehe ich bunte Papageien auf den Strommaesten sitzen die lustig auf denn Kabeln hin-und her schaukeln.
Beim Abendessen lerne ich auch Mechthilds Fred besser kennen und fuehle mich auf Anhieb auch in der fremde recht wohl. Wir essen gemeinsam, Fred hat deutsches Gulasch gemacht, und trinken Weisswein.
Jetzt sitze ich bei Fred am Schreibtisch, da sie leider kein W-Lan haben . Daher gibt es Fotos leider erst spaeter. :)
Dienstag, 22. November 2011
Singapur erkunden
Scheiße war das ne unruhige Nacht... die alte Asiatin die noch mitten in der Nacht aufs Zimmer gebracht wurde hat ihr restliches gegeben... die hat vielleicht geschnarcht. :D
Pünktlich um halb 8 ortszeit bin ich nach 7 Stunden Schlaf gähnend aufgestanden, habe den Rucksack verstauen lassen und mich mit kleinem Gepäck und Reiseführer auf Touri- Erkundungstour gemacht.
Mein erstes Ziel war der Hindu-Tempel in Chinantown. Es ist echt unfassbar wie friedlich die verschiedenen Kulturen in Singapur zusammen leben.
Nachdem ich mir die Schuhe am Eingang ausgezogen haben steigen mir schon die duftenden Räucherstäbchen in die Nase. Mit nackten Füßen laufe ich über die uralten rauen Steine und beobachte die Menschen beim beten. Die Stimmung fängt mich richtig ein und ich genieße den Ausblick auf die für uns Europäer sehr bunten und kitschigen Bildnisse ihrer Gottheiten.
Zum Abschluss muss ich für 4 jüngere Inder, die Mitarbeiter des Tempels waren als Fotomotiv herhalten. :D Gut dass mich Steffi schon vorgewarnt hatte, dss blonde Eurpäerinnen sehr beliebte Motive sind! :D
Nachdem ich Chinatown hinter mir gelassen habe, mache ich mich auf den Weg in die Orchard Road, die größte und teuerste Einkaufstraße Singapurs.4 km Gucci, Prada und Co. Man weiß gar nicht wo man zuerst hingucken soll. Ein totales Kontrastprogramm zu den ruhigen kulturellen Straßen Chinatowns.
Aus der U-Bahn gekommen stehen riesige Bäume an den Straßen die sonst von Wolkenkratzern und Hotels gesäumt werden.
Da ja nicht nur Hindus, Moslems und Buddhisten in Singapur zu Hause sind findet man in der Einkaufstraße auch das Christentum. Die ganze Straße ist in weihnachtlichen Glanz getaucht, was zwischen den tropischen Bäumen für einen Europäer mehr als strange ist. Ich musste echt lachen bei dem weihnachtlichen Kitsch und dröhnenden Weihnachtsliedern bei 30 Grad....
Besonders bemerkenswert ist für Singapur der Facettenreichtum, zwischen den ganzen Wolkenkratzern sind immer wieder kleine Seitenstraßen mit gemütlichen Flair und niedlichen Außenfassaden zu finden.
Dies ist ein Einblick in die berühmte FOOD-Street nahe der Orchard-Road.
Ach ja... an das Essen habe ich mich wirklich nicht getraut. Für die Liebhaber asiatischer und indischer Küche sicher nicht nachzuvollziehen :D Subway und Pizza Hut haben mich zum Glück gerettet!
U-Bahn fahren hat sich als super herausgestellt. Sie war nicht nur pünktlich, praktisch, günstig und schnell, sondern hat mir super nette Unterhaltungen beschert und mir einen Einblick in das multikuluturelle Leben Singapurs gegeben. Alles ist dreisprachig... meiner Meinung nach Englisch, Chinesisch und Arabisch.
Besonders witzig sind auch die Eingänge zur U-Bahn, man wird von Türen vor dem Gleis abgetrennt... quasi für Blöde :D Nach Orchard Road heißt es wieder Schuhe ausziehen und den nächsten Tempel besuchen in Little India. Dieser war richtig mit Leben gefüllt und man konnte die Menschen bei ihren Ritualen beobachten. Dies war auch das einzige Highlight was ich gefunden habe, denn die Straßen waren dreckig, stinkig und ungemütlich. Richtige Kehrseite von Singapur, das sonst sehr auf Ordnung uns Sauberkeit achtet. Naja... Indien soll ja auch nicht so sauber sein... vielleiht zählt das zum authentischen Flair! :D
Dieser Buddha Tempel der 1000 Lichter wurde in meinem Reiseführer als wahnsinnig toll angepriesen. Daher bin ich für ihn gute 25 Minuten durch die schwüle Hitze gelatscht. Naja..mein Fazit...rieeeesig war er... :D
Die Sultan Moschee konnte ich leider aufgrund meiner unangemessen Kleidung... zu meiner Verteidigung: 30 Grad und schwüle Hitze... :D leider nicht betreten. Von außen strahlte die goldene Kuppel im Sonnenlicht und die Klänge der singenden Männer dröhnte auf Straße. Ich habe sogar Gänsehaut bekommen.
Nach der Arab Street habe ich mir meine erste Mahlzeit des Tage bei Subway gegönnt! Da war ich auf der sicheren Seite.. :D Wie sagte Opa immer so schön: "Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht."- ich hatte eher kein Bock auf Mageneffekte, der aufgrund der Zeitumstellung sowieso etwas durcheinander war.
Kaum beiße ich in mein leckeres Sandwich geht draußen die Welt unter.. Platzregen und Gewitter. Aber nicht dass es dadurch abkühlen würde.
Bei Tropenklima vom feinsten trotte ich in meiner Regenjacke, scheiße war ich froh, dass ich dran gedacht habe :D... zur nächsten U-Bahn Station und überlege was ich mit dem Rest des Tages anfange. Monsunartige Regen sind für die Zeit vorprogrammiert und halten leider bis abends an.Mit dem Reiseführer in der Hand blättere ich mir einige Attraktionen zusammen und bleibe bei dem Bird-Park etwas außerhalb der Stadt hängen. Hat Volieren und überdachte Themenbereiche und klingt vielversprechend. Da ich ein Tagesticket für U-Bahn und Bus habe kostet mich es auch nichts extra... und los gehts.
Bei der Fahrt wechselt die U-Bahn außerhalb der Innenstadt in eine S-Bahn und ermöglicht mir trotz des Platzregens einen tollen Einblick in die Wohngebiete der Stadt.
Nach 45 Minuten und einen netten Pläuschchen mit einem schweizer Pärchen, komme ich am Park an. Toll sieht er aus. Orchideen säumen den Eingang, wildes vogelgezwitscher schallt mir entgegen.
Kaum habe ich ds Ticket in der Hand macht mich die Verkäuferin darauf aufmerksam, dass 80% des Parkes offen sind. Ich muss grinsen, lache das zweite Mal über den prima Reiseführer, ziehe mir meine Kapuze über und bahne mir meinen Weg durch den Platzregen. Zwischendurch wird es etwas weniger, aber bei guten 25 Grad lässt sich so ein Tropenschauer ganz gut aushalten.. und tatsächlich finde ich einige Bereiche in denen ich die Tiere auch im trockenen bewundern darf. ;)
Als Versöhnung lässt sich ein ganz kleiner Papagei fast von mir streicheln. Jasmin: Das wäre auch was für dich gewesen.. und Papa: du musst dir nen Papageien endlich anschaffen... :D
Nach dem Vogelpark mache ich mich auf den Weg zurück zum Hostel, langsam werden mir die Beine schwer. Nachdem ich mich mit meinem schweren Rucksack wieder bepackt habe mach ich noch einen Umweg und erhasche noch einen Blick ins Bankenviertel und staune nicht schlecht über die unfassbar hohen Gebäude. Das kommt auf den Bildern leider gar nicht so rüber... Armut und Reichtum geben sich auch in einem reichen Staat wie Singapur die Klinke in die Hand.
Es stehen wohl nicht ohne Grund in einigen hässlichen Nebenstraßen Schilder, dass man dort nicht fotografieren darf...
Mittlerweile sitze ich wieder am Fluhafen und schlage die Zeit bis zum Early.-Check- Inn tot. Naja in 15 Minuten darf ich dann endlich in den hinteren Bereich, und mir einen Schlafplatz zu suchen. Wenn das Transit- Hotel nicht zu teuer ist gibt es ein Bett, ansonsten bin ich auf der Suche nach nem geilen Massagesessel.
In 15 Stunden habe ich autralischen Boden unter den Füßen... FREU!!!
Montag, 21. November 2011
Erster Abend
... für chinesisches Essen kann ich mich einfach nicht begeistern, das sieht auf den Bildern schon so seltsam aus! :D
Aber Chinatown bei Nacht ist schon ganz niedlich mit den ganzen Lampions!
Aber Chinatown bei Nacht ist schon ganz niedlich mit den ganzen Lampions!
Abschied und Ankunft
Samstag der 19.11.11. 15.00 Uhr. Da ist er. Der Tag auf den ich monatelang gewartet habe, immer wieder hingefiebert habe. Und wie fühlt es sich an? Ich glaube die Frage habe ich heute bestimmt 20 mal gehört. Riesige Vorfreude mit einem riesigen Klumpen Ungewissheit und Vermissen in meinem Magen.
... mit einem lachenden und einem weinenden Auge setze ich mich zu meinen Eltern ins Auto. Meine besten Freunde an meiner Seite. Ich reiße mich zusammen, mache Witze und erzähle mal wieder viel zu viel aufgrund der Aufregung. Das Lächeln fällt mir mit jedem Kilometer zum Flughafen schwerer. Was mach ich da eigentlich paart sich mit einer riesigen Vorfreude auf Abenteuer und ganz viel Unbekanntes.
Und nach einem letzten gemeinsamen Getränk ist dann so weit: Tschüss sagen oder besser auf Wiedersehen. Das gehört nun mal dazu höre ich eine kleine Stimme in meinem Kopf immer wieder sagen. Reiß dich zusammen!
Da nimmt man sich doch wochenlang vor bloß nicht zu weinen und dann... BÄM kommen ungefragt die kleinen salzigen Tropfen doch zum Vorschein. Ein gequältes Lächeln und wieder eine Träne die ungefragt einfach die Wange herunter tropft. Eine letzte Umarmung. Ein letztes Lächeln. Ein letztes Küsschen. Und dann geht’s los. Ich drehe mich immer wieder um und versuche zu lächeln. Ein letztes Winken und dann bin ich allein. Unendlich viele Kilometer liegen vor mir, 3 ½ Monate und ein riesiges Abenteuer.
Im Himmel angekommen, blicke aus dem Fenster und sehe die orangenen und gelben Lichter in der Nacht funkeln.
Kaum ist der Flieger in der Luft öffne ich meinen Gratismilchreis und muss lächeln. Das ist kein Milchreis, das ist Glibber! ...Mama deiner ist definitv besser! :D
Danke, Mama und Papa, danke Jasmin und Ben, dass ihr mich zum Flughafen begleitet habt, dass hat mir viel bedeutet.
Gut in London gelandet, mit dem Ticket in der Hand kann es jetzt endlich nach Singapore weitergehen. JASMIIIIN hier gibt’s nen Duty Free MAC... wenn ich nur Platz hätte... :D Und Ben... überall Ben und Jerry's Automaten zum Eiszapfen...;) Deutschland hängt echt hinterher!
Der Flug nach Singapur war mehr als entspannend. TV und Filmentertainment, Essen und Trinken lecker und Platz nach Hinten zum Sitz umklappen. Ich habe gute 7 Stunden unruhig aber für einen Langstreckenflug gut geschlafen.
Pünktlich um kurz vor 7 Ortszeit landet der Flieger. Meine Fresse ist das nen riesiger Laden hier... gut das überall Schilder sind. Schnell habe ich mein Gepäck eingesammelt, vom netten Servicepersonal den Kabelbinder entfernen lassen und schon befinde ich mich in der prima klimatisierten U-Bahn. 30 Minuten später finde ich nach einigem Nachfragen mein Hostel. wunderschön sauber, man musste sogar die Schuhe ausziehen als man reingekommen ist..., klimatisiert und die Zimmernachbarin die ich bisher kennengelernt habe hilfsbereit und nett.
Jetzt das Gepäck verstauen und einschließen und schonmal die erste Runde in der wunderschönen beleuchteten Straße in Chinatown drehen. Mal sehen ob es auch für mich was zu Essen gibt... :D
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